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Wahlen bei der WPK: DStV im Vorstand vertreten, Weichen für mittelstandsfreundliche Politik gestellt

In seiner konstituierenden Sitzung am 11.9.2014 hat der Beirat der Wirtschaftsprüferkammer (WPK) einen neuen Präsidenten und einen neuen Beiratsvorsitzenden gewählt sowie den Vorstand und die Ausschüsse besetzt. Die vom Deutschen Steuerberaterverband e.V. (DStV) unterstützte Liste „Initiative Gemeinsam für Alle“ stellt in der laufenden Amtszeit den Präsidenten der WPK sowie den Beiratsvorsitzenden. DStI-Vizepräsidentin StB/vBP Ute Mascher wurde in den Vorstand der WPK gewählt.

Die neu gewählten Beiratsmitglieder bestimmten einen Vorstand, der nicht nur den Berufsstand in seiner Verteilung abbildet, sondern auch dessen Vertretung im Beirat: Von den 13 Vorstandsmitgliedern stammen neun aus dem Bereich der kleineren und mittleren Praxen, je ein Vertreter stammt aus den vier größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Als Präsident der WPK wurde StB/WP Gerhard Ziegler aus Stuttgart gewählt, StB/WP Dr. Marian Ellerich aus Duisburg wird in den kommenden vier Jahren den Vorsitz des Beirats ausüben.

Besonders erfreut ist der DStV über die Zusammenstellung des Vorstandes: Fünf der zehn im Vorstand vertretenen Wirtschaftsprüfer sind Vertreter der Liste Norbert Herzig, an deren Programm und Zusammensetzung der DStV maßgeblich mitgewirkt hat. Einen der drei Plätze der vereidigten Buchprüfer besetzt DStI-Vizepräsidentin StB/vBP Ute Mascher. Im Beirat der Wirtschaftsprüferkammer sind ebenfalls DStV-Vizepräsident StB/WP Prof. Dr. H.-Michael Korth sowie aus dem Landesverband der wirtschaftsprüfenden und steuerberatenden Berufe in Bayern StBin/vBPin Ingrid Menges vertreten. Auch ihnen wünschen wir, wie allen Mitgliedern des Vorstands und des Beirats, eine glückliche Hand bei der Wahrnehmung ihrer neuen wichtigen Aufgaben.

Angesichts der Besetzung der Schlüsselpositionen mit gewählten Vertretern der „Initiative Gemeinsam für Alle“ und den Kräfteverhältnissen in Vorstand und Beirat sind die Grundlagen für eine Weiterentwicklung der wirtschaftsprüfenden Berufe im Sinne der kleineren und mittleren Wirtschaftsprüfungspraxen gelegt. Dies ist unabdingbar für die Bewältigung der herausfordernden anstehenden Aufgaben, die in der kommenden Zeit durch die WPK gemeistert werden müssen.

Bedeutendstes Vorhaben in dieser Wahlperiode wird die Umsetzung des neuen europäischen Rechtsrahmens für die Abschlussprüfung sein. Aber auch ein einheitliches und abgestimmtes Auftreten des Berufsstands, eine Berufsaufsicht mit Augenmaß sowie die Attraktivität des Berufsstands für Berufseinsteiger seien wichtige Vorhaben, betonte der neue Präsident der WPK im Anschluss an die Beiratssitzung.

Stand: 15.9.2014