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Bewertung von Immobilien des Anlagevermögens in der Handelsbilanz (IDW ERS IFA 2)

B 05/15 | 13.03.2015

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DStV-Stellungnahme B 05/15
des Arbeitskreises Rechnungslegung an das IDW


Anmerkungen zum Entwurf
Gerne möchte der Arbeitskreis Rechnungslegung des Deutschen Steuerberaterverbands e.V. (DStV) die Möglichkeit nutzen, sich kurz zum Entwurf des IDW Prüfungsstandards: Bewertung von Immobilien des Anlagevermögens in der Handelsbilanz (IDW ERS IFA 2) zu äußern und bittet um Berücksichtigung der nachfolgenden Punkte:

Rz. 6:
Gemäß Rz. 4 umfasst der Immobilienbegriff i.S. der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung sowohl den Grund und Boden bzw. das grundstücksgleiche Recht und darauf errichtete Gebäude. Wir regen an, auch unter Rz. 6 auf die Begrifflichkeit der grundstücksgleichen Rechte ergänzend einzugehen.

Rz. 18:
Den Ausführungen folgend ist die voraussichtliche Nutzungsdauer eines gewerblich genutzten Gebäudes regelmäßig kürzer als die von Wohngebäuden. Die Begrifflichkeit „gewerblich genutzt“ ist unserer Auffassung nach in diesem Kontext zu undifferenziert. Wir empfehlen, im endgültigen Papier eine konkretere Bezeichnung bzw. beispielhafte Darstellung zu verwenden. Die Nutzungsdauer von Verwaltungs-gebäuden entspricht i.d.R. eher denen von Wohngebäuden, während die Nutzungsdauer von Produktivstätten regelmäßig kürzer ist. Daher bietet es sich an, bspw. zwischen Produktivstätten (wie z.B. Fabrikationshallen) und Verwaltungsgebäuden zu unterscheiden.

Rz. 37:
Die Ausführungen zur Bewertung bei voraussichtlich nicht dauerhafter Nutzungsabsicht sind im Vergleich zu den Hinweisen der Bewertung bei dauerhafter Nutzungsabsicht recht kurz gefasst. Wir schlagen auch an dieser Stelle vor, weitere Erläuterungen zu grundstücksgleichen Rechten in die endgültige IDW Stellungnahme aufzunehmen.

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