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WPK folgt Anregungen des DStV

WPK folgt Anregungen des DStVZeitnah verabschiedete der Vorstand der Wirtschaftsprüferkammer (WPK) am 21.6.2012 den „Hinweis zur skalierten Prüfungsdurchführung auf Grundlage der ISA“. Der Arbeitskreis Rechnungslegung des DStV hatte noch im Mai zum Entwurf des Hinweises Stellung genommen. In seiner Stellungnahme B 01/12 begrüßte der AK Rechnungslegung ausdrücklich die Arbeit des Vorstands der WPK. Zugleich schlug er verschiedene Modifikationen und Ergänzungen zum Entwurf des Hinweises vor, die zu einer Präzisierung der umfangreichen Hilfestellungen für Berufsangehörige beitragen. Die nunmehr endgültige Fassung beinhaltet zahlreiche der im Schreiben des DStV vom 31.5.2012 angeregten Formulierungen und ist auf der Homepage der WPK veröffentlicht.

Der Vorschlag des Beirats der WPK zur Neufassung von § 24b Abs. 1 BS WP/vBP sowie die damit einhergehende Erarbeitung eines Hinweises zur skalierten Prüfungsdurchführung soll insbesondere dazu beitragen, bislang bestehende Unsicherheiten bei der Prüfung kleiner und mittelgroßer Unternehmen (KMU) zu beseitigen. Dies gilt vor allem infolge der Regelung nach § 317 Abs. 5 HGB. Demnach hat der Abschlussprüfer die internationalen Prüfungsstandards (ISA) bei Prüfungsdurchführung verpflichtend anzuwenden, sobald die ISA durch die EU-Kommission angenommen worden sind (Endorsement-Verfahren). Obgleich dieses Verfahren gegenwärtig ausgesetzt ist, ist nach Auffassung der WPK mittelfristig mit einer Annahme der ISA durch die EU-Kommission zu rechnen. Ab diesem Zeitpunkt sind die ISA für den gesamten deutschen Berufsstand bei Abschlussprüfungen verpflichtend.

Dessen ungeachtet tritt die Satzungsänderung nach Mitteilung der WPK voraussichtlich am 11.10.2012 in Kraft.

Stand: 16.7.2012