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DStV fordert „Kostenbremse“ bei der Energiewende

PM 23/12 | 22.10.2012

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Enttäuscht von den bisherigen Fortschritten bei der Energiewende zeigt sich DStV-Präsident Hans-Christoph Seewald auf seiner Eröffnungsrede zum 35. Deutschen Steuerberatertag in Hamburg. „Die Zeit seit Fukushima wurden schlicht vertan“, so das Resümee Seewalds vor 1.200 Zuhörern.

Nach seiner Ansicht fehle es schon an einem schlüssigen Gesamtkonzept zur Bewältigung dieser Mammutaufgabe. An dieser Stelle müssten Bund, Länder sowie die Wirtschaft an einem Strang ziehen. In der Realität ist aber selbst die Frage offen, mit welchen Technologien die Wende gelingen soll. Ungeklärt ist auch, ob zur Förderung das Steuerrecht oder direkte Subventionen genutzt werden sollen.

Leidtragende dieser Planlosigkeit sind die privaten Verbraucher und kleinere Unternehmen, die einen Großteil der unkontrolliert steigenden Mehrkosten tragen müssen und zudem kaum noch Energieeinsparpotenzial haben. Demgegenüber können immer mehr „energieintensive Unternehmen“ weitgehende Befreiungen für sich in Anspruch nehmen. Deren Belastungen werden faktisch auf die Endverbraucher übergewälzt.

Die steten Kostensteigerungen für Energie provozieren aber nicht nur die Gerechtigkeitsfrage, sondern stellen auch ein handfestes Hemmnis für die ohnehin fragile Binnenkonjunktur dar. Der DStV fordert daher für Verbraucher die Einführung einer „Kostenbremse“! Damit sollen einerseits soziale Verwerfungen vermieden und andererseits die Akzeptanz alternativer Energien in der Bevölkerung nicht gefährdet werden.
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Der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV) ist der Dachverband von 15 Landesverbänden mit darin über 34.000 freiwillig organisierten Mitgliedern aus den steuerberatenden Berufen.

Berlin/Hamburg, 22. Oktober 2012

Ansprechpartner:
RA/StB Markus Deutsch
deutsch@dstv.de
+49 30 27876-520 (am 22. und 23.10.2012: 040 3569 5305)
https://twitter.com/#!/DStVberlin

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