EU-Studie fordert Stärkung beruflicher Weiterbildung
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Eine aktuelle Studie des EU-Parlaments empfiehlt die Stärkung der beruflichen Weiterbildung zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit in Europa. Zudem dürfte die berufliche Weiterbildung im Vergleich zu den akademischen Abschlüssen lt. Studie an Bedeutung im Arbeitsmarkt gewinnen.
Eine aktuelle Studie im Auftrag des EU-Parlaments mit dem Tiel „Rights and benefit gaps for vocational education and training (VET) learners and professionals in the EU“ fordert die Stärkung kontinuierlicher Weiterbildung in der EU. Berufliche Weiterbildung soll künftig nicht mehr als ergänzende Maßnahme, sondern als wesentlicher Bestandteil eines erfolgreichen Berufswegs gelten. Die Autoren zählen mehr Investitionen in die berufliche Weiterbildung deshalb zu ihren zentralen politischen Empfehlungen.
Die Studie weist darauf hin, dass der langfristige Erfolg beruflicher Bildungswege maßgeblich davon abhängt, ob attraktive Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten bestehen. Zugleich erwarten die Autoren eine stärkere Gewichtung beruflicher Qualifikationen im Vergleich zu akademischen Abschlüssen. Die Studie empfiehlt daher einen stärkeren Fokus auf tatsächlich vorhandene Kompetenzen und lebenslang erworbenen Qualifikationen.
Kaum ein Berufsfeld ist so stark vom kontinuierlichen Wandel des Rechtsrahmens geprägt, wie die Steuerberatung. Neue Steuerrechtsvorschriften, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Datenmanagement und der zunehmende betriebswirtschaftliche Beratungsbedarf erfordern eine permanente Aktualisierung von Wissen und Kompetenzen.
Der Erwerb zusätzlicher beruflicher Qualifikationen, wie etwa der Fachberater und die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen von Kanzeleimitarbeitern, werden künftig an Bedeutung gewinnen.
Die europäische Debatte um die Zukunft der beruflichen Bildung bestätigt zugleich einen Grundsatz, der für die Steuerberatung in Deutschland bereits gilt: Die Qualität einer Dienstleistung bemisst sich nicht zuletzt an der Bereitschaft, Wissen kontinuierlich weiterzuentwickeln.