Compliance wird digital. Wie Geldwäscheprävention Kanzleien strukturell und organisatorisch weiterentwickeln kann

© DStV Compliance wird digital

Geldwäscheprävention wird in vielen Steuerkanzleien vor allem als gesetzliche Pflicht wahrgenommen, verbunden mit zusätzlichem Aufwand, komplexen Anforderungen und organisatorischen Herausforderungen im Alltag. Der aktuelle Beitrag aus dem Arbeitskreis Digitalstrategie des Deutschen Steuerberaterverbands (DStV), gemeinsam mit Stephanie Zimmermann (Geschäftsführerin fino taxtech GmbH) und Milomir Mikulovic (zertifizierter Geldwäsche-Compliance-Experte, DATA Security GmbH), greift diese Perspektive auf und entwickelt sie weiter.

Der vollständige Artikel mit Praxisbeispielen, konkreten Prozessansätzen und Einordnung aktueller regulatorischer Entwicklungen steht Ihnen zum Download zur Verfügung.
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Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Geldwäscheprävention nicht nur als regulatorische Notwendigkeit, sondern als Impuls für die eigene Kanzleientwicklung verstanden werden kann. Der Artikel zeigt auf, dass die Umsetzung der geldwäscherechtlichen Anforderungen vor allem eine Frage klar strukturierter Prozesse ist. Insbesondere die Bereiche Mandatsannahme, KYC bei Bestandsmandanten, Erstellung und Aktualisierung der Risikoanalyse sowie die Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeitenden werden als zentrale Handlungsfelder hervorgehoben.
Für die Kanzleipraxis ergibt sich daraus ein konkreter Mehrwert: Wer diese Prozesse sauber definiert und konsequent umsetzt, verbessert nicht nur die eigene Compliance-Sicherheit, sondern schafft zugleich Transparenz, klare Zuständigkeiten und effizientere Abläufe. Damit wird Geldwäscheprävention zu einem Gradmesser für die organisatorische Reife der Kanzlei.
Darüber hinaus verdeutlicht der Beitrag, dass Prozesstreue eine wesentliche Grundlage für die digitale Transformation darstellt. Kanzleien, die im Rahmen des GwG strukturierte Abläufe etablieren, schaffen damit gleichzeitig die Voraussetzungen für weitergehende Digitalisierungsprojekte.
Ergänzend wird auf die zunehmenden regulatorischen Anforderungen eingegangen, insbesondere im Hinblick auf die kommende EU-Geldwäscheverordnung ab 2027. Diese wird den Druck auf Kanzleien weiter erhöhen, Prozesse klar zu definieren und nachhaltig zu verankern.
Der Beitrag liefert damit nicht nur eine inhaltliche Einordnung, sondern konkrete Impulse für die praktische Umsetzung in Kanzleien und zeigt auf, wie aus einer Pflicht ein strategischer Vorteil entstehen kann.

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